Ein mehrtägiger, überregionaler Stromausfall ist ein Katastrophenfall mit gravierenden Folgen. Bei einem Blackout geht es darum, zu überleben. Haben Sie gut vorgesorgt, fällt es Ihnen leicht, auch anderen Menschen zu helfen. Sie finden hier eine Checkliste mit den 20 wichtigsten Artikeln zur Blackout-Vorsorge und zur Vorbereitung auf ähnliche Krisen und Notfälle.

Kurbelradio (oder ein batteriebetriebenes Radio):

Wasservorräte:

Lebensmittelvorräte:

Taschenlampe:

Batterien:

Faltbare Wasserkanister:

Tabletten zur Wasseraufbereitung:

(Feuchtes) Toilettenpapier:

Feuerzeuge:

Kerzen:

Kuscheldecke:

Erste-Hilfe-Set:

Sicherheitsbrennpaste (oder ein Spirituskocher):

Klappgrill:

Feuerlöscher:

Campingtoilette (oder zur Not ein Eimer):

Toilettenbeutel (oder Mülltüten):

Schlafsack:

Camping-Kochgeschirr:

Wasserfilter:

Die Vorbereitung auf einen Blackout können Sie mit der Planung eines Campingurlaubs in der freien Natur vergleichen. Sorgen Sie dafür, dass Sie stets die benötigten Medikamente für mindestens 14 Tage vorrätig haben. Ein vom Stromnetz unabhängiges Radio benötigen Sie, um bei einem Blackout das Notprogramm der öffentlich-rechtlichen Sender empfangen zu können.

Eine Faustregel besagt, dass der Mensch 3 Minuten ohne Luft, 3 Tage ohne Wasser und 3 Wochen ohne Lebensmittel überleben kann. Daher ist die Versorgung mit Trinkwasser besonders wichtig. Bei der Bevorratung von Lebensmitteln empfiehlt es sich, haltbare Lebensmittel zu kaufen, die man sowieso regelmäßig verbraucht. Alternativ gibt es Fertiggerichte und Dosenbrote, die in verschlossenen Konservendosen mindestens 10 Jahre haltbar sind.

Bei einem Stromausfall kann man mit Brennpaste recht gut kochen. Alternativ bietet sich ein Spirituskocher mit Brennspiritus an. Auch ein Gaskocher ermöglicht das Kochen ohne Strom. Im Winter kühlt die Wohnung schnell ab, die normale Bettdecke reicht dann nachts nicht aus, um warm zu bleiben. Daher sollten eine Kuscheldecke und ein Schlafsack Bestandteile der Blackout-Vorsorge sein.

Bedenken Sie auch, dass die Toilettenspülung bei fehlender Trinkwasserversorgung nicht mehr funktioniert. Als Toilette können Sie eine Campingtoilette oder einen Eimer verwenden, den Sie mit einem Toilettenbeutel oder einer Mülltüte auslegen. Nach dem Toilettengang verschließen Sie den Beutel luftdicht und entsorgen diesen außerhalb der Wohnung. So vermeiden Sie unangenehme Gerüche in der Wohnung.

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit meiner Checkliste zur Krisenvorsorge einige hilfreiche Empfehlungen für die Vorbereitung auf einen Blackout geben konnte.